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Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Bupropion, auch Amfebutamon genannt, wird zur Raucherentwöhnung eingesetzt .

Zigarettenrauch enthält mehrere schädliche Substanzen. Teer ist für die Krebs erregenden, Kohlenmonoxid für die durchblutungsstörenden Eigenschaften verantwortlich. Die Abhängigkeit wird von Nikotin durch eine direkte Erhöhung der Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin im Gehirn erzeugt.

Bei dem Verzicht auf Zigaretten und damit auf Nikotin, sinkt die Zahl dieser Botenstoffe wieder und führt zu Entzugserscheinungen. Bupropion erhöht diese Konzentrationen wieder, allerdings über einen anderen Mechanismus als Nikotin und erzeugt daher selbst keine Sucht.

Ziel der Therapie ist es, den Nikotinabhängigen an ein Leben ohne Zigaretten zu gewöhnen und ihm dies durch fehlende Entzugserscheinungen zu erleichtern

Anwendungsgebiete

  • Raucherentwöhnung

 

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Alkohol-, Medikamenten- und Drogenentzug
  • Bestimmte Krebsleiden
  • Epilepsie
  • Ess-Brech-Sucht (Bulimie)
  • Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
  • Leberschrumpfung (Leberzirrhose)
  • Magersucht (Anorexia nervosa)
  • Medikamenten-, Drogen- und Alkoholabhängigkeit

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Störungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache wie z.B. Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschläge
  • Seh- und Hörstörungen. Es sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. (Gelegentlich)
  • Blutdruckanstieg (Gelegentlich)
  • Erhöhte Neigung zu Krampfanfällen (Sehr selten oder Einzelfälle )

Wechselwirkungen

Bupropion kann epileptische Anfälle hervorrufen. Daher sollten Medikamente, die ebenfalls diese Nebenwirkung besitzen möglichst gemieden werden. Dazu zählen Medikamente gegen verschiedene psychische Krankheiten, Kortison-Medikamente, Antimalariamittel, Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone, Medikamente gegen Allergien mit müdemachender Nebenwirkung, der Schmerzwirkstoff Tramadol und der Asthmawirkstoff Theophyllin.

Bupropion verstärkt die Wirkung von Herz-Kreislauf-Medikamenten aus der Gruppe der Betablocker und Arzneimittel gegen Herzrythmusstörungen sowie Arzneimitteln zur Behandlung von psychischen Störungen aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva und Neuroleptika.
Amfebutamon kann die Wirkung weiterer Medikamente beeinflussen. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen.


Ein Auszug aus Wikipedia:

Seit dem 21. Juni 2005 ist es nun amtlich: Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger Nr. 113 (AZ 113 – 5028-3) ist es erlaubt, aus den Niederlanden als auch aus dem Vereinigten Königreich Arzneimittel nach Deutschland zu versenden.

 

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